Das kleine 1x1 der Farbgestaltung

"Es ist heilsam, sich mit farbigen Dingen zu umgeben. Was das Auge freut, erfrischt den Geist, und was den Geist erfrischt, erfrischt den Körper."
Prentice Mulford, (1834 – 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer

DAS KLEINE 1x1 DER FARBGESTALTUNG

Wer Farben sinnvoll einsetzen will, muss sich zunächst überlegen, was er ausdrücken möchte. So arbeiten Maler, Innenarchitekten, Grafiker – und so sollten auch Sie beim Färben vorgehen. Als Gestaltungsmittel stehen uns dafür Farbharmonien, Farbkontraste und Farbklänge zur Verfügung. Darüber hinaus ist die Gestaltung mit Farben eine Geschmacksfrage, für die es keine verbindlichen Regeln gibt.

Es gibt Farbtöne die als kalt und als warm empfunden werden: Die Farben Gelb, Gelborange, Rotorange und Rot empfinden wir als warme Farben. Ein rot gestrichener Raum wird bis zu 4°C wärmer empfunden als ein blauer Raum. Blau, Grün, Günblau und Blauviolett erscheinen uns als kalte Farben.

"In meinen Entwürfen geht es um Farbe. Die Liebe zur Farbe, manchmal sogar zu schreienden Farben."
Oscar de la Renta, (* 22. Juli 1932), spanischer Modemacher

Je ungewöhnlicher Farbzusammenstellungen sind, desto mehr Interesse finden sie. Farben, die sich im Farbkreis gegenüber liegen, werden als Komplementärfarben bezeichnet. Sie haben den höchsten Kontrast zueinander, steigern sich gegenseitig in der Leuchtkraft und wirken dadurch besonders intensiv.
Als harmonische Farben empfinden wir Farben, die aus einer "Farbfamilie" stammen. Die Sekundärfarben sind mit den gemeinsamen "Eltern" – Primärfarben – verwandt. Es gibt drei Farbfamilien:

Rot – Orange – Grün
Gelb – Grün – Blau
Blau – Violett - Rot

Auch Farben mit nur einem gemeinsamen "Elternteil" wirken auf uns harmonisch, zum Beispiel Grün und Orange, die beide vom Gelb abstammen.

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Geschichte des Färbens

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