Das Licht, die Wellenlänge, der Zapfen und die Farbe

"Wenn das Abendrot niedergesunken, keine freudige Farbe mehr spricht."
Clemens Brentano (1778 – 1842), deutscher Schriftsteller

DAS LICHT, DIE WELLENLÄNGE, DER ZAPFEN UND DIE FARBE

Es war Isaac Newton, der durch Experimente mit Prismen zu grundlegenden Erkenntnissen der Farbentstehung gelangte: Weißes Licht kann in Farben zerlegt werden. Das in der Umwelt vorkommende Licht ist eine Mischung unterschiedlicher Wellenlängen. Der Mensch kann Licht der Wellenlänge zwischen 400 und 700 Nanometer als Farben wahrnehmen. In der Netzhaut des menschlichen Auges befinden sich farbempfindliche Sehzellen (Zapfen). Sie können kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Licht unterscheiden und leiten diese Informationen ans Gehirn weiter. Hier entsteht dann die eigentliche Farbempfindung.

Kurzwelliges Licht sehen wir als Blau, mittelwelliges als Grün und langwelliges als Rot. Cyan, Gelb und Magenta sind die Grundfarben, aus denen sich alle anderen Farben erzeugen lassen. Weiß setzt sich zu gleichen Anteilen aus Licht dieser drei Farben zusammen. Und wenn keine elektromagnetischen Wellen in unser Auge treffen, dann entsteht die Farbempfindung Schwarz.

Diese fünf verschiedenen Farbempfindungen sind die Eckpfeiler der Farbwahrnehmung, darum nennen wir sie auch Grundfarben.

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